Hamburg bietet eine vielfältige Museumslandschaft, die von maritimer Geschichte über moderne Kunst bis hin zu technischen Meisterwerken reicht. In diesem Artikel erfährst du, welche Ausstellungen sich für einen Besuch lohnen und was dich in den verschiedenen Häusern der Hansestadt erwartet.
Ob du dich für die historische Speicherstadt interessierst, einen Blick in ein echtes U-Boot werfen möchtest oder internationale Kunstwerke suchst – die Auswahl ist groß. Wir stellen dir die wichtigsten Orte vor, damit du deinen nächsten Ausflug optimal planen kannst.
1. Miniatur Wunderland
Das Miniatur Wunderland zeigt die größte Modelleisenbahnanlage der Welt mit nachgebauten Städten, Landschaften und Bergen aus verschiedenen Kontinenten. Auf der Anlage fahren Züge durch detailliert gestaltete Abschnitte, darunter Monaco, Rio de Janeiro, Italien und viele weitere Regionen. Die Ausstellung wird stetig erweitert, neue Abschnitte kommen regelmäßig hinzu. Die Anlage verfügt über eine hohe Detaildichte mit tausenden kleinen Szenen und humorvollen Elementen. Lichteffekte simulieren Tag und Nacht, während Züge und andere bewegliche Elemente für Leben in den Landschaften sorgen.
Viele Besucher benötigen mehrere Stunden, um die Anlage zu sehen. Aufenthalte von sechs bis acht Stunden sind keine Seltenheit. Das Miniatur Wunderland ist weitgehend barrierefrei, allerdings liegen die Plattformen in etwa 1,20 Meter Höhe, was für Rollstuhlfahrer die Sicht durch das Geländer einschränken kann. Die Wegführung innerhalb der Ausstellung ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität teils unklar. Es gibt Sitzmöglichkeiten und Bistros mit fair bepreister Gastronomie. Tickets sollten vorab online gebucht werden, um Wartezeiten zu vermeiden.
Frühe Zeitfenster am Morgen sind weniger stark frequentiert, während es am späten Nachmittag und Abend ruhiger wird. Für Kinder sind Ermäßigungen sowie Wickeltisch und Stillraum vorhanden. Das Parken am Gebäude ist gebührenpflichtig. Plane für den Besuch mindestens drei Stunden ein, um die Anlage in Ruhe anzusehen.
- Adresse
- Kehrwieder 2/Block D, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 3006800
- Website
- www.miniatur-wunderland.de
- Bewertung
- 4,8 · 112.432 Rezensionen
2. Speicherstadtmuseum






Im Speicherstadtmuseum stehen historische Werkzeuge, Waren und Modelle, die zeigen, wie in den Lagerhäusern der Speicherstadt mit Kaffee, Tee und Gewürzen umgegangen wurde. Das Museum ist in einem der alten Speichergebäude untergebracht und vermittelt auf einer Etage einen Einblick in den Alltag der Handelshäuser und Lagerbetriebe. Du siehst originale Ausstellungsstücke aus mehreren Jahrzehnten, dazu Bilder und Infotafeln, die den Warenumschlag und die Arbeitsbedingungen dokumentieren. Auch Kaffeekontore werden thematisch behandelt.
Das Speicherstadtmuseum ist überschaubar und lässt sich in etwa zwanzig Minuten bis eineinhalb Stunden besichtigen. Die Ausstellung bleibt auf einer Ebene, eine Besichtigung des gesamten Speichergebäudes ist nicht möglich. Für Kinder gibt es eine Rallye, die das Thema aufbereitet. Die Gestaltung ist klassisch und konzentriert sich auf Exponate und Schrifttafeln, Audio- oder Videoelemente finden sich nur wenig. Neben der Dauerausstellung werden auch Führungen durch die Speicherstadt angeboten, die jedoch oft einen hohen Zeitanteil im Innenbereich verbringen.
Die Gruppengröße bei Führungen kann mit bis zu 25 Personen recht hoch ausfallen. Im Museum gibt es eine kleine Kaffeemöglichkeit zu angemessenen Preisen. Für einen ersten Überblick über die Handelsgeschichte Hamburgs ist das Speicherstadtmuseum gut geeignet, sofern Zeit zum Lesen der Informationen eingeplant wird. Der Fokus liegt deutlich auf der historischen Lagerwirtschaft und dem Umgang mit importierten Gütern.
- Adresse
- Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 321191
- Website
- www.speicherstadtmuseum.de
- Bewertung
- 4,3 · 2.259 Rezensionen
3. CHOCOVERSUM - Hamburgs Schokoladenmuseum






Im CHOCOVERSUM - Hamburgs Schokoladenmuseum durchläufst du die Stationen der Schokoladenherstellung von der rohen Kakaobohne bis zur fertigen Tafel. Die 90-minütige Führung erklärt Anbau, Röstung und Produktionsprozesse an interaktiven Stationen. Bei jedem Schritt gibt es Kostproben, etwa von rohen Bohnen, geröstetem Kakao oder Malzgut. Während der Führung stellst du eine eigene Schokoladentafel her, die im Eintrittspreis enthalten ist. Die Tafel kannst du selbst gestalten und am Ende des Rundgangs mit nach Hause nehmen.
Die Gruppen bestehen aus etwa 19 Personen und werden von Guides begleitet. Die Führung ist auf Familien ausgerichtet und bindet auch kleinere Kinder aktiv ein. Erwachsene, die eine detailliertere oder technisch tiefere Variante suchen, finden hier eher eine unterhaltsame Vermittlung als komplexe Herstellungsverfahren. Tickets können online im Voraus gebucht werden, wobei Frühbucherpreise verfügbar sind. Vor Ort gibt es Schließfächer für Gepäck gegen ein Pfand von einem Euro.
Der Museumsshop ist unabhängig von der Führung zugänglich und bietet neben Schokoladensorten auch Beautyprodukte, Nudeln und Getränke mit Schokoladennote an. Sowohl der Eingang als auch die WCs sind rollstuhlgerecht gestaltet. An regnerischen Tagen ist das CHOCOVERSUM eine oft genutzte Alternative. Die Führungen starten bereits am Vormittag.
- Adresse
- Meßberg 1, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 41912300
- Website
- chocoversum.de
- Bewertung
- 4,6 · 16.356 Rezensionen
4. Panoptikum
Das Panoptikum in Hamburg zeigt als Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett historische Persönlichkeiten neben Prominenten der Gegenwart. Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl von Figuren, darunter Künstler, Politiker und bekannte Gesichter aus Unterhaltung und Zeitgeschichte. Neben den Wachsfiguren selbst wird auch die Entstehung dieser Nachbildungen thematisiert. Die Figuren stehen dicht beieinander auf begrenztem Platz, weshalb Vorsicht geboten ist, um nicht anzustoßen. Die Qualität der Nachbildungen variiert, wobei Beschriftungen bei der Identifikation helfen.
Die Kulissen hinter den Figuren sind detailliert gestaltet. Ein spezielles Element ist die Medizin-Ecke. Für Kinder gibt es eine Rallye, und eine kostenlose App liefert Informationen zu allen gezeigten Persönlichkeiten. Das Panoptikum ist kinderfreundlich ausgerichtet und bietet Ermäßigungen für jüngere Besucher. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair, auch wenn das Kabinett in Umfang und Ausstattung kleiner ausfällt als große internationale Pendants.
Die Lage am Spielbudenplatz eignet sich gut, um den Besuch in eine Tour durch Hamburg einzubinden. Die Atmosphäre bleibt trotz guter Besucherzahlen angenehm. Parken ist in der Umgebung gegen Gebühr möglich. Bezahlt werden kann mit Debitkarten, Kreditkarten oder mobil per NFC. Ein Besuch reicht in der Regel aus, um alle Bereiche des überschaubaren Formats zu sehen.
- Adresse
- Spielbudenpl. 3, 20359 Hamburg
- Telefon
- 040 310317
- Website
- www.panoptikum.de/de
- Bewertung
- 4,3 · 13.096 Rezensionen
5. Internationales Maritimes Museum Hamburg








Das Internationale Maritime Museum Hamburg zeigt auf neun Etagen Schiffsmodelle, Marinemalerei, Uniformen, Fotografien und historische Exponate zur Seefahrtsgeschichte. Das Museum ist in Hamburgs ältestem erhaltenen Speichergebäude untergebracht. Die Sammlung reicht von Modellbau über das Leben der Matrosen bis zur Schiffsbewaffnung. Zu den Exponaten gehören detaillierte Modelle von Überwassereinheiten aus den Weltkriegen, Knochenschiffe und ein Stück Kohle aus der Titanic. Das kleinste Schiffsmodell misst nur wenige Millimeter.
Für den Besuch solltest du viel Zeit einplanen, da pro Stockwerk etwa eine Stunde gerechnet werden kann. Mit der Tageskarte ist es möglich, das Museum für eine Pause zu verlassen. Viele Bereiche sind für Kinder und Jugendliche aufbereitet, zudem betreuen ehrenamtliche Kapitäne einen Schiffssimulator. Das Museum ist vollständig barrierefrei zugänglich, Rollstühle können ausgeliehen werden und Schließfächer stehen kostenlos zur Verfügung.
Im Außenbereich sind ein Boot der Seenotretter sowie zwei Kleinkampfmittel der ehemaligen Kriegsmarine ausgestellt. An warmen Tagen kann es im Gebäude kühl sein, weshalb langärmlige Kleidung ratsam ist. Die Buchhandlung im Museum bietet Fachliteratur und Schiffsmodelle an. Einige Ausstellungsbereiche sind seit längerer Zeit unverändert geblieben. Das Personal unterstützt Besucher bei Fragen hilfsbereit.
- Adresse
- Kaispeicher B, Koreastraße 1, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 30092300
- Website
- www.imm-hamburg.de
- Bewertung
- 4,7 · 9.320 Rezensionen
6. Museum für Hamburgische Geschichte






Im Museum für Hamburgische Geschichte stehen Schiffsmodelle, historische Straßenzüge und eine große Modelleisenbahn im Mittelpunkt der Ausstellung. Das Haus zeigt auf drei Etagen die Entwicklung der Hansestadt von der kleinen Burg am Fluss bis zur modernen Metropolregion. Die Sammlung deckt verschiedene Epochen ab, von Handel und Seefahrt bis zu Alltag und Kultur der Stadtbewohner. Besonders die Modelleisenbahn im zweiten Stock zieht seit Jahrzehnten Besucher an und gilt als fester Bestandteil des Hauses.
Die Ausstellungsräume sind mit vielen Texttafeln ausgestattet, die die Exponate ausführlich erklären. Besucher sollten drei bis vier Stunden einplanen, um die Ausstellung in Grundzügen zu erfassen. Für Kinder gibt es in verschiedenen Altersgruppen viel zu entdecken. Das Museum verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz sowie eine kostenlose Garderobe für Gepäck.
Ein Café mit überdachter Terrasse lädt nach dem Rundgang zum Verweilen ein. Das Museum ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Zentrum gut zu erreichen. Gelegentlich ergänzen Sonderausstellungen zu fotografischen oder kulturhistorischen Themen das Angebot. An Regentagen dient das Museum für Hamburgische Geschichte als Anlaufstelle für eine intensive Beschäftigung mit der Stadtgeschichte.
- Adresse
- Holstenwall 24, 20355 Hamburg
- Telefon
- 040 428132100
- Bewertung
- 4,4 · 2.558 Rezensionen
7. Deutsches Hafenmuseum




Im Deutschen Hafenmuseum am Standort Schuppen 50A stehen Kräne, Schiffe und Ausrüstung aus über hundert Jahren Hafenarbeit. Das Museum liegt direkt am Kai auf der Veddel und zeigt in einer Halle und im Außenbereich die technischen Abläufe des Hamburger Hafens. Ein Schwerpunkt ist die Viermastbark Peking, die über eine Führung besichtigt werden kann. Diese Führungen dauern bis zu zwei Stunden und werden von Mitarbeitern geleitet, die technische Details und die Geschichte der Restaurierung erklären.
Der Eintritt für die Peking-Führung beinhaltet den Zugang zum übrigen Museumsgelände. Da das Schiff ohne Erklärungen schwerer zu verstehen ist, wird die Teilnahme an einer Führung empfohlen. Das Museum selbst befindet sich noch im Aufbau, weshalb die Ausstellung stellenweise ungeordnet wirkt und nicht alle Exponate ausführlich beschildert sind. Wer an Hafentechnik interessiert ist, findet hier Objekte wie eine Tauchkammer.
Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfordert einen Fußweg von der Haltestelle Argentinische Brücke oder dem S-Bahnhof Veddel. Vor Ort gibt es kostenlose Parkplätze sowie rollstuhlgerechte Einrichtungen. Führungen auf der Peking finden stündlich statt. An manchen Tagen ist ein mobiler Kaffeestand vor Ort. Viele Ehrenamtliche geben den Besuchern Auskunft zu den technischen Geräten.
- Adresse
- Australiastraße 6, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 428137130
- Bewertung
- 4,5 · 2.200 Rezensionen
8. Hamburger Kunsthalle
In der Hamburger Kunsthalle kannst du Kunst aus acht Jahrhunderten sehen, von mittelalterlicher Altarkunst über Gemälde von Caspar David Friedrich bis hin zu zeitgenössischer Fotografie. Das Museum besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden, in denen die Sammlung auf mehreren Etagen präsentiert wird. Neben der Dauerausstellung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu einzelnen Künstlern. Die Kunsthalle liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und ist gut zu Fuß erreichbar.
Für einen Besuch solltest du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Da die Räume fließend ineinander übergehen, kann der Rundgang etwas unübersichtlich wirken. In der Dauerausstellung finden sich Werke von Künstlern wie Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Neo Rauch. Die Vielfalt der Sammlung macht das Haus übersichtlicher als vergleichbare Großmuseen. Die Räume sind ruhig und das Personal hilfsbereit.
Das Museum ist komplett barrierefrei mit Aufzügen erschlossen. Ein Audioguide steht über eine App zur Verfügung, und die Garderobe ist kostenfrei. Vor Ort gibt es ein Café und einen Museumsshop mit einer Auswahl an Postkarten und Souvenirs im gehobenen Preissegment. Ermäßigte Eintrittspreise und Familientickets werden an der Kasse angeboten.
- Adresse
- Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 428131200
- Website
- www.hamburger-kunsthalle.de
- Bewertung
- 4,6 · 12.273 Rezensionen
9. Kaffeemuseum Burg

Im Kaffeemuseum Burg in der Hamburger Speicherstadt kannst du die Geschichte des Kaffees und Hamburgs Rolle als Handelszentrum erkunden. Das Museum befindet sich im Eingangsbereich nach unten und ist per Code zugänglich. Die Ausstellung vermittelt die Herstellung von Kaffee und die historische Bedeutung der Speicherstadt, ergänzt durch QR-Codes für zusätzliche Informationen. Führungen mit anschließender Verkostung gehören zum festen Angebot des Hauses.
Bei den Verkostungen lernst du Wissenswertes über Anbau, Röstung und Zubereitung und probierst verschiedene Kaffeesorten. Die Guides beantworten ausführlich Fragen und lockern die Führung mit Anekdoten auf. Das angeschlossene Café bietet verschiedene Kaffeespezialitäten mit detaillierter Latte Art an. Zum Kaffee gibt es verschiedene Kuchen, wobei das Preisniveau über dem Durchschnitt liegt.
Die Atmosphäre im Café ist durch viele Details in der Einrichtung geprägt. Ein kleiner Shop gehört zum Kaffeemuseum Burg, in dem Kaffee und Zubehör gekauft werden können. Vor einer Führung sollten etwa dreißig Minuten für einen Cafébesuch eingeplant werden. Das Museum akzeptiert Debitkarten, Kreditkarten und mobile Zahlungen. Die Fachkompetenz der Mitarbeiter wird bei den Führungen hervorgehoben.
- Adresse
- St. Annenufer 2, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 55204258
- Website
- www.kaffeemuseum-burg.de
- Bewertung
- 4,7 · 3.297 Rezensionen
10. U-Bootmuseum Hamburg
Im U-Bootmuseum Hamburg kannst du das sowjetische U-Boot U-434 betreten und durch die engen Gänge sowie den Kontrollraum mit Periskopen laufen. Das Boot liegt direkt im Hamburger Hafen und ist eines der größten U-Boote, die als Museum zugänglich sind. Es zeigt die komplexe Technik sowie die extrem beengten Lebensbedingungen der Besatzung. Der Rundgang führt durch verschiedene Abschnitte, die durch niedrige Türschleusen getrennt sind.
Überall befinden sich technische Instrumente an Wänden und Decken. Du siehst die Schlaf- und Essbereiche der Matrosen, während Geräuschkulissen den Alltag unter Wasser simulieren. Die Enge und die niedrigen Decken machen die Atmosphäre authentisch. Für Personen mit Platzangst oder körperlichen Einschränkungen sowie für Kinderwagen ist das U-Bootmuseum Hamburg nicht geeignet. Führungen dauern etwa 45 Minuten und vermitteln Hintergrundinformationen.
Auch ohne Führung kann das Boot erkundet werden, wobei es dann voller sein kann. Die Guides zeigen bei Rundgängen auch Bereiche, die auf den ersten Blick nicht zugänglich erscheinen. Fotografieren ist im Inneren erlaubt. Das Museum ist täglich geöffnet und verfügt über einen Souvenirshop. Die Gänge sind steil und erfordern beim Begehen eine gewisse Beweglichkeit.
- Adresse
- St. Pauli Fischmarkt 10, 20359 Altona
- Telefon
- 040 32004934
- Website
- www.u-434.de
- Bewertung
- 4,6 · 10.384 Rezensionen
11. Museum der Illusionen Hamburg
Im Museum der Illusionen Hamburg warten optische Täuschungen, verwirrende Installationen und Fotokulissen, die das Gehirn austricksen. Du läufst durch verzerrte Räume und erlebst Bilder, die je nach Blickwinkel unterschiedlich aussehen. Die Ausstellung liegt zentral in der Stadt und richtet sich an Familien und Gruppen. Das Museum ist kompakt angelegt, sodass die meisten Besucher nach etwa 30 bis 60 Minuten alles gesehen haben.
Die Mitarbeiter unterstützen beim Fotografieren an den einzelnen Stationen. An Wochenenden und bei schlechtem Wetter kann es sehr voll werden, was zu Wartezeiten an den Installationen führt. Wer Andrang vermeiden möchte, sollte unter der Woche kommen oder einen Termin online buchen. Für Familien mit Kindern gibt es Ermäßigungen, wobei die Stationen ab einem Alter von vier Jahren ausprobiert werden können.
Kostenlose Schließfächer stehen für Taschen und Jacken zur Verfügung. Am Ein- und Ausgang befindet sich ein kleiner Souvenirshop. Ein rollstuhlgerechter Eingang und entsprechende Toiletten sind vorhanden. Der Eintrittspreis wird je nach Aufenthaltsdauer unterschiedlich bewertet. Das Museum bietet ein kurzes, aber intensives Programm mit visuellen Effekten.
- Adresse
- Lilienstraße 14-16, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 30707105
- Bewertung
- 4,2 · 5.772 Rezensionen
12. Automuseum Prototyp
Das Automuseum Prototyp in Hamburg zeigt auf drei Etagen eine Sammlung deutscher Oldtimer-Rennwagen sowie Fahrzeuge der Marken Porsche und Volkswagen. Die Exponate sind ohne Absperrungen präsentiert, was eine nahe Betrachtung der Fahrzeuge ermöglicht. Neben den Autos dokumentieren Vitrinen mit Briefen, Pokalen und Schnittmodellen die Geschichte des Motorsports. Detaillierte Infotafeln liefern Hintergrundinformationen zu den einzelnen Fahrzeugen.
Ein Fahrsimulator in einem Porsche und interaktive Rätselspiele sprechen vor allem Kinder an. Auch ein Windkanalmodell und eine Audiokabine für vertiefende Themen sind vorhanden. Das Personal steht für Fragen zu den Exponaten zur Verfügung. Die Hauptetage liegt im Obergeschoss, während in den unteren Etagen weitere Fahrzeuge zu sehen sind. In den Vitrinen finden sich viele kleinteilige Details.
Der Kassenbereich bietet einen Shop mit automobilen Artikeln und Kleidung an. Ein Café lädt zu einer Pause ein. Das Museum ist für Rollstuhlfahrer über einen entsprechenden Eingang und ein WC zugänglich. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenpflichtig und wird als gute Alternative bei schlechtem Wetter bewertet.
- Adresse
- Shanghaiallee 7, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 39996970
- Website
- www.prototyp-hamburg.de
- Bewertung
- 4,6 · 4.953 Rezensionen
13. Museum für Kunst und Gewerbe




Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg stehen Möbel, Plakate, Fotografien und Textilien aus verschiedenen Epochen. Die Sammlung zeigt angewandte Kunst und Design, aufgeteilt in Bereiche wie Jugendstil, Mode und Alltagskultur. Die Dauerausstellung führt durch die Geschichte des Designs, während wechselnde Sonderausstellungen aktuelle Themen wie nachhaltige Mode oder Fotografie behandeln. Das Gebäude liegt direkt am Hauptbahnhof.
Für einen Besuch solltest du zwei bis drei Stunden einplanen. Für Familien bietet das Museum interaktive Stationen und einen kostenfrei zugänglichen Freiraum für Pausen. Um diesen Bereich zu betreten, ist ein Aufkleber an der Kasse erforderlich. Die Vielfalt der Exponate reicht von japanischen Töpferwaren bis zu Bauhaus-Möbeln. Die Räume sind großzügig geschnitten und bieten viel Licht.
Im Erdgeschoss befinden sich ein Café und ein Museumsshop mit Designartikeln. Das Museum ist barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang und WC. Ermäßigungen gelten für verschiedene Gruppen, wobei Studierende über 18 Jahre einen reduzierten Preis zahlen. Die zentrale Lage ermöglicht einen spontanen Besuch, bringt aber auch städtischen Trubel im Außenbereich mit sich.
- Adresse
- Steintorpl. 1, 20099 Hamburg
- Telefon
- 040 428134880
- Website
- www.mkg-hamburg.de
- Bewertung
- 4,5 · 3.885 Rezensionen
14. Deichtorhallen



In den Deichtorhallen Hamburg werden zeitgenössische Kunst und Fotografie in zwei denkmalgeschützten Markthallen aus dem 19. Jahrhundert gezeigt. Die Hallen bieten viel Raum für großformatige Installationen und wechselnde Ausstellungen. Eine Halle ist der Kunst gewidmet, während das Haus der Photographie Arbeiten oft in abgedunkelten Räumen mit begleitenden Kurzfilmen präsentiert. Die Ausstellungen zeigen sowohl etablierte Positionen als auch junge Künstler.
Die offene Struktur der Hallen ermöglicht eine Präsentation in entspannter Atmosphäre. Die Deichtorhallen liegen zentral in der Nähe der Speicherstadt. Für Familien stehen Wickeltische zur Verfügung und es werden Workshops angeboten. Das Gebäude ist vollständig barrierefrei mit rollstuhlgerechtem Eingang und Parkplatz ausgestattet. Das Parken auf dem Gelände ist gebührenpflichtig.
Ein Museumsshop und ein Café gehören zum Angebot. Die Qualität der Ausstellungen und die Architektur der alten Markthallen prägen den Besuch. Die ermäßigten Preise für Azubis und Studierende werden als relativ hoch wahrgenommen. Die Mitarbeiter gelten als freundlich und unterstützen bei Fragen zur Orientierung in den weitläufigen Hallen.
- Adresse
- Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 321030
- Website
- www.deichtorhallen.de
- Bewertung
- 4,5 · 3.002 Rezensionen
15. Museumsschiff Rickmer Rickmers





Das Museumsschiff Rickmer Rickmers ist ein Großsegler aus dem 19. Jahrhundert, auf dem du mehrere Decks erkunden kannst. Das Schiff liegt fest vertäut im Hamburger Hafen und ist von den Kabinen über den Motorraum bis tief unter Deck zugänglich. Die Ausstellung im unteren Deck ist interaktiv gestaltet, sodass du Steuerräder drehen oder Morsezeichen senden kannst. QR-Codes an Bord liefern Informationen zur Geschichte des Schiffes.
Für Kinder gibt es an den interaktiven Stationen viel zu entdecken. An Bord befinden sich zudem eine Karaoke-Bar und zwei Escape Rooms, die separat gebucht werden müssen. Im Sommer wird Klettern in die Takelage angeboten. Ein Teil der Ausstellung, der Bereich des Kapitäns, ist gesperrt, wenn dort der Escape Room genutzt wird. Die bewegte Geschichte des Seglers ist gut dokumentiert.
Der Eintrittspreis liegt bei 7 Euro, wobei Familientickets angeboten werden. Ein Besuch lässt sich gut mit einer Hafenrundfahrt kombinieren, da das Schiff direkt an den Landungsbrücken liegt. Der Rundgang vermittelt einen anschaulichen Eindruck vom früheren Leben und Arbeiten auf See. Die Restaurierung des Schiffes wird als gelungen bewertet.
- Adresse
- Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 1a, 20459 Hamburg
- Telefon
- 040 3195959
- Website
- www.rickmer-rickmers.de
- Bewertung
- 4,6 · 3.683 Rezensionen
16. Deutsches Zollmuseum
Das Deutsche Zollmuseum führt durch die Geschichte der Besteuerung und Kontrolle von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Auf zwei Etagen sind historische Uniformen, beschlagnahmte Waren und Nachbildungen von Schmuggelverstecken ausgestellt. Die Sammlung umfasst Exponate zu Drogenschmuggel sowie Fahrzeuge der Zollarbeit. Interaktive Stationen machen die Aufgaben des Zolls im Wandel der Zeit nachvollziehbar.
Das Museum liegt in einem Zollhaus direkt am Wasser. Der Eintritt ist günstig, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sogar kostenlos. Eine Kartenzahlung ist vor Ort nicht möglich, weshalb Bargeld mitgebracht werden sollte. Für den Rundgang sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Eine Sonderausstellung widmet sich der Rolle des Zolls im Nationalsozialismus.
Das zum Museum gehörende Zollboot kann aktuell nicht besichtigt werden. Das Haus ist barrierefrei zugänglich und verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang sowie ein entsprechendes WC. Parkplätze in der Nähe sind gebührenpflichtig. Die Ausstellung ist kinderfreundlich gestaltet und bietet einen Einblick in ein oft unsichtbares Thema des Alltags.
- Adresse
- Alter Wandrahm 16, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 30087611
- Bewertung
- 4,5 · 2.533 Rezensionen
17. Planetarium Hamburg





Das Planetarium Hamburg zeigt Astronomie-Shows in einer Kuppel, die in einem ehemaligen Wasserturm von 1917 untergebracht ist. Die Programme kombinieren 3D-Projektionen und Soundsysteme für Reisen durch die Milchstraße oder zu schwarzen Löchern. Vor jeder Vorstellung führt ein Sprecher live durch den aktuellen Sternenhimmel über Hamburg. Die Shows dauern in der Regel zwischen 40 und 60 Minuten.
Besucher sitzen in zurückklappbaren Sesseln, wobei in der letzten Reihe die Sessel starr sind, was die Sicht einschränken kann. Das Angebot umfasst wissenschaftliche Vorstellungen, Lasershows und spezielle Kinderprogramme. Das Planetarium ist vollständig barrierefrei zugänglich und bietet Schließfächer für Gepäck. Die Zahlung kann kontaktlos per Karte oder Handy erfolgen.
Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, die Dachterrasse des Wasserturms mit Blick über Hamburg zu besuchen. Das Gebäude steht im Stadtpark Hamburg-Winterhude, was sich für anschließende Spaziergänge anbietet. Einige Vorstellungen sind ruhig und meditativ gestaltet, weshalb die Programmbeschreibungen vorab gelesen werden sollten. Im Gebäude sind zudem Sternenfotos ausgestellt.
- Adresse
- Linnering 1, 22299 Hamburg-Nord
- Telefon
- 040 428865210
- Website
- www.planetarium-hamburg.de
- Bewertung
- 4,4 · 3.133 Rezensionen
18. Dialoghaus Hamburg

Im Dialoghaus Hamburg bewegst du dich in absoluter Dunkelheit durch verschiedene Räume und erlebst, wie blinde Menschen ihren Alltag meistern. Blinde Guides führen dich mit einem Taststock durch Stationen, die Küche, Wohnzimmer und Verkehrssituationen nachbilden. Die Dunkelheit ist vollständig, sodass du dich ausschließlich auf Tastsinn und Gehör verlassen musst. Die Führungen finden in kleinen Gruppen mit etwa sieben Personen statt.
Nach dem Rundgang kannst du in der Dunkelbar bei einem Getränk mit den Guides ins Gespräch kommen. Neben dem Dialog im Dunkeln wird auch der Dialog im Stillen angeboten, bei dem gehörlose Guides durch schallisolierte Räume führen. Dort kommunizierst du ausschließlich über Gestik und Mimik. Beide Ausstellungen vermitteln einen praktischen Perspektivwechsel zur alltäglichen Orientierung.
Das Dialoghaus ist kinderfreundlich und bietet Ermäßigungen sowie Familienrabatte an. Ein Besuch ist ab etwa zwölf Jahren gut möglich. Im Wartebereich gibt es interaktive Elemente zum Thema. Der Eingang und die Toiletten sind rollstuhlgerecht gestaltet. Parkplätze in der Nähe sind gebührenpflichtig. Die Guides schaffen durch Geduld eine entspannte Atmosphäre für den Austausch.
- Adresse
- Alter Wandrahm 4, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 3096340
- Website
- dialog-in-hamburg.de
- Bewertung
- 4,8 · 2.380 Rezensionen
19. Bucerius Kunst Forum




Im Bucerius Kunst Forum am Hamburger Rathausmarkt werden vier wechselnde Ausstellungen pro Jahr gezeigt. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich auf eine Etage mit hohen Decken, wobei die Themen von moderner Fotografie bis zu surrealistischer Kunst reichen. Ein Besuch dauert in der Regel zwischen 30 und 40 Minuten. Die Ausstellungen sind klar kuratiert und textlich so aufbereitet, dass Hintergründe zur Entstehung der Werke verständlich werden.
Das Museum bietet spezielle Führungsformate wie "Wort trifft Kunst" an, die Poetry-Slam-Elemente enthalten. Das Haus ist barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang, Toiletten und Hörhilfen. Schließfächer stehen zur Verfügung, wobei es bei hohem Besucheraufkommen zu Wartezeiten kommen kann. Das Personal unterstützt Besucher freundlich bei ihrem Rundgang.
Der Eintritt kostet 12 Euro für die überschaubare Ausstellungsfläche. Das Bucerius Kunst Forum ist kinderfreundlich ausgestattet. Während der Langen Nacht der Museen finden zusätzliche Führungen statt. Im Foyer gibt es gelegentlich ungewöhnliche Angebote wie einen Demomaten. Die zentrale Lage am Rathausmarkt macht das Museum gut erreichbar.
- Adresse
- Alter Wall 12, 20457 Hamburg
- Telefon
- 040 3609960
- Website
- www.buceriuskunstforum.de
- Bewertung
- 4,5 · 1.705 Rezensionen
20. MARKK Museum am Rothenbaum
Im MARKK Museum am Rothenbaum sind über 350.000 Objekte aus allen Kontinenten ausgestellt, geordnet nach Regionen und Kulturen. Die Sammlung umfasst Exponate aus präkolumbianischem Amerika, Westafrika und Asien. Zu sehen sind unter anderem Keramiken der Inka-Galerie und die Benin-Bronzen. Neben der Dauerausstellung gibt es regelmäßig neue Sonderschauen zu unterschiedlichen kulturellen Themen, die teils interaktiv gestaltet sind.
Das Museum ist vollständig barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang und WC. Ein Museumsrestaurant ist vorhanden. An Wochenenden kann es in den Bereichen für Kinder lauter werden. Einige Teile der Dauerausstellung folgen einer klassischen Vitrinengestaltung, während neuere Bereiche multimedial aufbereitet sind. Die Benin-Bronzen sollen zukünftig an Nigeria zurückgegeben werden.
Die Ausstellungsbereiche lassen sich ohne Führung erkunden. Das Museum dient zudem als Veranstaltungsort für Konzerte. Die Mitarbeiter werden als hilfsbereit beschrieben. Der Eintritt gilt für alle laufenden Ausstellungen im Gebäude. Manche Sonderausstellungen lassen sich in etwa einer Stunde besichtigen, während die Gesamtsammlung deutlich mehr Zeit beansprucht.
- Adresse
- Rothenbaumchaussee 64, 20148 Eimsbüttel
- Telefon
- 040 4288790
- Website
- markk-hamburg.de
- Bewertung
- 4,4 · 1.653 Rezensionen
21. Cap San Diego
Die Cap San Diego ist ein Stückgutfrachter aus den 1960er Jahren, der heute als Museumsschiff im Hamburger Hafen liegt. Du kannst dich weitgehend frei auf dem Schiff bewegen und Bereiche vom Maschinenraum über die Laderäume bis zur Kommandobrücke erkunden. Farbige Linien helfen bei der Orientierung. Der Maschinenraum mit seinen Dieselmotoren und Kesseln gilt als einer der Höhepunkte der Besichtigung.
Mitarbeiter mit technischem Hintergrund erklären an Bord Details zum Schiffsbetrieb. Ausstellungen zeigen das Leben auf See und den Alltag der Crew. Das Schiff ist fahrtüchtig und unternimmt regelmäßig Ausflugsfahrten, die jedoch separat gebucht werden müssen. An Bord gibt es ein Restaurant in Luke 4 sowie die Möglichkeit, in Kabinen zu übernachten.
Ein Escape-Room ergänzt das Angebot auf dem Schiff. Für Familien ist die Cap San Diego gut geeignet, da viel Technik anschaulich präsentiert wird. Wer das Schiff besichtigen möchte, sollte etwa zwei Stunden einplanen. Die Ausflugsfahrten inklusive Buffet liegen preislich deutlich über dem normalen Museumseintritt. Die Kabinen können sich bei Sommerhitze stark aufheizen.
- Adresse
- Überseebrücke, 20459 Hamburg
- Telefon
- 040 364209
- Website
- www.capsandiego.de
- Bewertung
- 4,7 · 1.582 Rezensionen
22. Altonaer Museum




Im Altonaer Museum findest du Gemälde, Skulpturen und Ausstellungen zur regionalen Schifffahrtsgeschichte. Die Sammlung konzentriert sich auf die Geschichte Altonas und den früheren Alltag der Menschen in der Region. Neben der maritimen Vergangenheit gibt es wechselnde Ausstellungen zu Fotografie oder gesellschaftspolitischen Themen. Das Museum ist besonders kinderfreundlich mit einer großen Spielecke und Mitmach-Stationen gestaltet.
Die sogenannte Wunderkammer ist speziell für jüngere Besucher ausgelegt. Im gesamten Haus stehen Sitzmöglichkeiten wie Sofas und Sitzsäcke bereit. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Für einen Besuch der Ausstellungen sollten etwa zweieinhalb bis drei Stunden eingeplant werden. Das Museum liegt neben einem Park und ist barrierefrei zugänglich.
Im Museumscafé werden Kuchen und kleine Speisen angeboten. Die Sammlung ist im Vergleich zu anderen Häusern eher klein und fokussiert sich stark auf den Stadtteil Altona. Große Schließfächer stehen zur Verfügung. Im Museumsshop gibt es Spielzeug und Souvenirs. An manchen Stellen fehlen ausführliche Erklärungen, was Raum für eigenes Entdecken lässt.
- Adresse
- Museumstraße 23, 22765 Altona
- Telefon
- 040 4281350
- Website
- shmh.de/de/altonaer-museum
- Bewertung
- 4,5 · 1.274 Rezensionen
23. Archäologisches Museum Hamburg
Im Archäologischen Museum Hamburg stehen Fundstücke aus der Vor- und Frühgeschichte der Region im Mittelpunkt. Das Museum besteht aus zwei Gebäuden und konzentriert sich auf die regionale Archäologie Hamburgs und des Umlandes. Die Dauerausstellung kann über ein Leihbüchlein oder per QR-Code mit dem Smartphone erkundet werden. Kurze Texte machen die Inhalte auch für Kinder zugänglich.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Neben der archäologischen Sammlung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu Themen wie Superhelden oder Lost Places. Das Museum bietet kostenlose Schließfächer und ist barrierefrei zugänglich. Für den Besuch beider Gebäude sollten etwa anderthalb bis zwei Stunden eingeplant werden.
Direkt neben dem Museum befindet sich ein Spielplatz. Die Parkplatzsuche vor Ort in Harburg kann sich schwierig gestalten. An Sonntagen kann es im Kassenbereich zu Wartezeiten kommen. Das Personal wird als freundlich beschrieben. Bei größeren Gruppen ist eine vorherige Anmeldung ratsam, da der Platz in den Ausstellungsräumen begrenzt ist.
- Adresse
- Harburger Rathauspl. 5, 21073 Harburg
- Telefon
- 040 428712497
- Website
- amh.de
- Bewertung
- 4,3 · 935 Rezensionen
24. Sammlung Falckenberg
In der Sammlung Falckenberg siehst du zeitgenössische Kunst und großformatige Installationen in einer ehemaligen Fabrikhalle in Harburg. Die weiten Räume bieten Platz für Werke, die mit ungewöhnlichen Perspektiven arbeiten und gesellschaftliche Fragen stellen. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und zeigten in der Vergangenheit Arbeiten von Künstlern wie Cindy Sherman oder Ralf Ziervogel.
Das Gebäude der Phoenix-Werke ist Teil des Erlebnisses und bietet eine industrielle Atmosphäre für die Kunstwerke. Die Räume sind großzügig gestaltet, sodass die Installationen nicht überfüllt wirken. Mitarbeiter führen durch die Sammlung und vermitteln Hintergründe zu den Werken. Diese Rundgänge sind ruhig gestaltet und bieten Zusammenhänge ohne belehrenden Ton.
Am Wochenende sowie freitags ist der Eintritt in die Sammlung frei. Die Anreise nach Harburg ist für Interessierte an moderner Kunst empfehlenswert. Die Ausstellungen regen oft zum Nachdenken an und zeigen nicht nur fertige Antworten. Die ehemaligen Industriehallen wirken von außen unscheinbar, entfalten innen jedoch eine passende Wirkung für die großformatigen Arbeiten.
- Adresse
- Wilstorfer Str. 71, 21073 Harburg
- Telefon
- 040 32103200
- Website
- www.deichtorhallen.de
- Bewertung
- 4,6 · 176 Rezensionen
Häufig gestellte Fragen
Welche Museen in Hamburg sind für Kinder besonders geeignet?
Das Miniatur Wunderland und das CHOCOVERSUM bieten interaktive Erlebnisse, die speziell auf Familien zugeschnitten sind. Auch das Altonaer Museum verfügt über eine große Spielecke und eine Wunderkammer für jüngere Besucher.
Gibt es Museen in Hamburg mit freiem Eintritt?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten in vielen städtischen Museen wie dem Altonaer Museum oder dem Archäologischen Museum Hamburg freien Eintritt. Die Sammlung Falckenberg bietet zudem am Wochenende freien Zugang für alle Besucher.
Welche Museen befinden sich direkt in der Speicherstadt?
In der Speicherstadt liegen unter anderem das Speicherstadtmuseum, das Kaffeemuseum Burg und das Deutsche Zollmuseum. Auch das Miniatur Wunderland ist in einem der historischen Speicherblöcke untergebracht.
Wie viel Zeit sollte man für das Internationale Maritime Museum einplanen?
Da sich die Ausstellung über neun Etagen erstreckt, sollten Besucher mindestens vier Stunden einplanen. Pro Stockwerk kann man etwa eine Stunde rechnen, um die Modelle und Exponate in Ruhe zu betrachten.






































