Die Cap San Diego ist ein Stückgutfrachter aus den 1960er Jahren, der heute als Museumsschiff im Hamburger Hafen liegt und nahezu vollständig besichtigt werden kann. Du bewegst dich weitgehend frei auf dem Schiff und kannst vom Maschinenraum über die Laderäume bis zur Kommandobrücke alle wichtigen Bereiche erkunden. Farbige Führungslinien helfen bei der Orientierung.
Der Maschinenraum gehört zu den Höhepunkten: Hier stehen Dieselmotoren, Kessel und Getriebe in einem großen Raum, den du in Ruhe betrachten kannst. Mitarbeiter, oft Maschinisten mit echtem Schiffshintergrund, sind an Bord und erklären gern Details zur Technik und zum Schiffsbetrieb. Mehrere Ausstellungen zeigen das Leben auf See, die Geschichte des Stückgutverkehrs und den Alltag der Crew. Die Cap San Diego ist noch fahrtüchtig und unternimmt regelmäßig Ausflugsfahrten, zum Beispiel zu Mittsommer oder mit Brunch-Angebot. Eine solche Fahrt dauert mehrere Stunden und kostet deutlich mehr als der normale Eintritt.
An Bord gibt es außerdem ein Restaurant in Luke 4, das auch für Veranstaltungen genutzt wird. Wer möchte, kann sogar in einer der Kabinen übernachten, etwa in der Kapitänskabine. Das Frühstücksbuffet fällt kleiner aus, bietet aber norddeutsche Spezialitäten wie Matjes und sogenannte Maurermarmelade. Die Kabinen können bei Sommerhitze warm werden. Zusätzlich steht ein Escape-Room zur Verfügung, der sich in die Schiffsumgebung einfügt.
Für Familien ist die Cap San Diego gut geeignet, weil Kinder viel selbst entdecken können und die Technik anschaulich ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für eine einfache Besichtigung wird positiv bewertet. Wer nur das Schiff anschauen will, plant etwa zwei Stunden ein. Die Ausflugsfahrten mit Buffet kosten um die 150 Euro pro Person.
