Im Archäologischen Museum Hamburg stehen Fundstücke aus der Vor- und Frühgeschichte Hamburgs und des Umlandes, die anschaulich aufbereitet sind und dir zeigen, wie die Region vor Jahrtausenden aussah. Das Museum besteht aus zwei Gebäuden und konzentriert sich auf regionale Archäologie. Die Objekte stammen größtenteils aus Hamburg und der unmittelbaren Umgebung, was die Ausstellung für alle interessant macht, die mehr über die Anfänge der Stadt erfahren möchten.
Die Dauerausstellung ist so gestaltet, dass du die Informationen auf verschiedenen Wegen aufnehmen kannst. Es gibt ein kleines Leihbüchlein, mit dem du dich Stück für Stück durch die Sammlung arbeiten kannst, oder du nutzt QR-Codes, um dir die Erläuterungen per Smartphone anzuhören. Kurze Texte und eine klare Darstellung machen die Ausstellung auch für Kinder zugänglich, die sich für Archäologie interessieren. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen einen fairen Preis.
Neben der archäologischen Dauerausstellung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen, die von Superhelden über Playmobil-Darstellungen bis zu Lost Places reichen. Diese Wechselausstellungen erweitern das Angebot, manche Besucher finden sie allerdings unterschiedlich gelungen. Das Archäologische Museum Hamburg bietet kostenlose Schließfächer und ist barrierefrei zugänglich. Für den Besuch beider Gebäude solltest du etwa anderthalb bis zwei Stunden einplanen, je nachdem, wie viel du lesen möchtest.
Direkt neben dem Museum gibt es einen Spielplatz, auf dem Kinder sich nach dem Museumsbesuch noch austoben können. Die Parkplatzsuche vor Ort kann schwierig sein, besonders an Wochenenden. An Sonntagen kann es im Kassenbereich auch mal etwas voller werden. Das Personal wird als freundlich beschrieben, bei größeren Gruppen kann es jedoch zu Einschränkungen kommen, da spontan nicht immer Platz für viele Besucher gleichzeitig ist.
