Im Museum für Hamburgische Geschichte stehen Schiffsmodelle, historische Straßenzüge und eine große Modelleisenbahn im Mittelpunkt der Ausstellung. Das Haus zeigt auf drei Etagen die Entwicklung der Hansestadt von der kleinen Burg am Fluss bis zur modernen Metropolregion. Die Sammlung ist umfangreich und deckt verschiedene Epochen und Lebensbereiche ab, von Handel und Seefahrt bis zu Alltag und Kultur der Stadtbewohner.
Besonders die Modelleisenbahn im zweiten Stock zieht seit Jahrzehnten Besucher an. Die Anlage ist ein eigenständiges Erlebnis und wird von vielen Besuchern als Höhepunkt ihres Aufenthalts genannt. Allerdings gibt es Diskussionen über die Zukunft der Anlage, die möglicherweise abgebaut wird, was bei langjährigen Fans für Unmut sorgt. Trotzdem bleibt sie derzeit ein fester Bestandteil des Museums.
Die Ausstellungsräume sind mit vielen Texttafeln ausgestattet, die die Exponate ausführlich erklären. Wer sich Zeit nimmt, kann viel über die Geschichte Hamburgs erfahren, allerdings ist die Informationsmenge groß. Viele Besucher empfehlen, mindestens drei bis vier Stunden einzuplanen, um die Ausstellung zumindest in Grundzügen zu erfassen. Für Kinder gibt es ebenfalls viel zu entdecken, die Ausstellung eignet sich für verschiedene Altersgruppen.
Das Museum verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz. Im Haus gibt es eine kostenlose Garderobe, was praktisch ist, wenn du mit Gepäck unterwegs bist. Ein Café mit überdachter Terrasse lädt nach dem Rundgang zum Verweilen ein. Parkplätze finden sich an der Straße. Das Museum ist zu Fuß, per Bus oder S-Bahn aus dem Zentrum gut zu erreichen, von der S-Bahn sind es noch ein paar Minuten zu Fuß.
Gelegentlich ergänzen Sonderausstellungen das Angebot, etwa zu fotografischen oder kulturhistorischen Themen. An Regentagen ist das Museum für Hamburgische Geschichte eine gute Anlaufstelle, um sich intensiv mit der Stadtgeschichte zu beschäftigen.
