Im MARKK Museum am Rothenbaum sind über 350.000 Objekte aus allen Kontinenten ausgestellt, geordnet nach Regionen und Kulturen. Die Sammlung umfasst Exponate aus präkolumbianischem Amerika, Westafrika, Asien und vielen weiteren Teilen der Welt. Zu sehen sind unter anderem Keramiken aus der Inka-Galerie, die Benin-Bronzen aus dem historischen Königreich der Bini und wechselnde Sonderausstellungen zu unterschiedlichen kulturellen Themen.
Der Eintritt von zehn Euro gilt für alle laufenden Ausstellungen, die in dem repräsentativen Gebäude gezeigt werden. Neben der Dauerausstellung gibt es regelmäßig neue Sonderschauen, etwa zu Korea oder zu spezifischen Themen wie Katzen. Diese sind modern und teils interaktiv gestaltet, fallen aber unterschiedlich groß aus. Manche Besucher berichten, dass einzelne Sonderausstellungen in etwa einer Stunde zu sehen sind.
Das MARKK Museum am Rothenbaum ist vollständig barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC. Ein Museumsrestaurant ist vorhanden. An Wochenenden kann es vor allem in den Bereichen mit interaktiven Angeboten für Kinder deutlich voller und lauter werden. Einige Teile der Dauerausstellung folgen einer klassischen Vitrinengestaltung mit Texttafeln, während neuere Bereiche multimedial aufbereitet sind.
Die Benin-Bronzen gehören zu den bekanntesten Exponaten, allerdings ist eine Rückgabe an Nigeria bereits beschlossen, sodass diese Objekte möglicherweise nicht dauerhaft in Hamburg zu sehen sein werden. Die unterschiedlichen Ausstellungsbereiche lassen sich in Ruhe und ohne Führung erkunden. Das Museum dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte, die in den Räumen bei Kerzenlicht stattfinden. Die Mitarbeiter werden durchweg als freundlich und hilfsbereit beschrieben.
