Die Hamburger Kunsthalle zeigt auf drei Etagen und in mehreren miteinander verbundenen Gebäuden eine Sammlung, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart reicht. Zu sehen sind unter anderem Werke von Caspar David Friedrich, Edvard Munch, Feininger, Beckmann, Kirchner und Slevogt, aber auch zeitgenössische Positionen wie Neo Rauch, Wolfgang Tillmans oder Isa Genzken. Die Bandbreite umfasst klassische Malerei, Impressionisten, moderne und abstrakte Kunst sowie digitale Arbeiten und Fotografie. Wechselnde Sonderausstellungen im Untergeschoss ergänzen die ständige Sammlung. Das Museum liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und ist zu Fuß sehr gut erreichbar.
Die Ausstellung ist weitläufig. Wer sich Zeit nimmt, kann hier zwei bis vier Stunden verbringen, manche Besucher berichten, dass selbst vier Stunden nicht ausreichen, um alles zu sehen. Die Räume gehen ineinander über, was dazu führen kann, dass man sich zwischen den Epochen hin- und herbewegt. Es gibt keinen eindeutig markierten Rundgang, wodurch manche Besucher das Gefühl haben, einzelne Räume zu übersehen oder die Orientierung zu verlieren. Einige verlassen das Gebäude durch einen anderen Ausgang als erwartet.
Die Präsentation ist ruhig und konzentriert, die Mitarbeiter freundlich und zurückhaltend. Ein kostenloser Audioguide steht über eine App zur Verfügung und erklärt viele Werke. Die Garderobe ist ebenfalls kostenfrei nutzbar. Das Museum ist vollständig barrierefrei mit Aufzügen erschlossen, es gibt einen rollstuhlgerechten Eingang, Parkplatz und WC. Für Familien stehen Wickeltische zur Verfügung.
Der Museumsshop bietet eine große Auswahl an Postkarten und Souvenirs, die Preise liegen allerdings im höheren Bereich. Ein Café ist vorhanden. An der Kasse wird teilweise auf günstigere Ticketoptionen wie Familientickets hingewiesen. Der ermäßigte Eintritt beträgt die Hälfte des Vollpreises. Parken ist kostenpflichtig in Parkhäusern oder an der Straße möglich.



