In der Hamburger Kunsthalle kannst du Kunst aus acht Jahrhunderten sehen, von mittelalterlicher Altarkunst über Gemälde von Caspar David Friedrich, Edvard Munch und den Impressionisten bis hin zu zeitgenössischer Fotografie und digitaler Kunst. Das Museum besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden, in denen die Sammlung auf mehreren Etagen präsentiert wird. Neben der umfangreichen Dauerausstellung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen, die sich einzelnen Künstlern oder Themen widmen.
Die Hamburger Kunsthalle liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und ist daher sehr gut zu Fuß erreichbar. Für einen Besuch solltest du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen, je nach Interesse auch deutlich mehr. Die Räume gehen fließend ineinander über, was den Rundgang etwas unübersichtlich macht. Es kann passieren, dass du die Kunstepochen mehrfach wechselst oder das Gefühl hast, einzelne Räume übersehen zu haben. Einige Besucher verlieren sogar die Orientierung und verlassen das Museum durch einen anderen Ausgang als geplant.
In der Dauerausstellung finden sich Werke von Künstlern wie Lyonel Feininger, Max Beckmann, Max Slevogt, Ernst Ludwig Kirchner, Neo Rauch, Wolfgang Tillmans und Isa Genzken. Die Größe und Vielfalt der Sammlung macht die Hamburger Kunsthalle für viele übersichtlicher als vergleichbare Großmuseen, in denen man schnell überfordert sein kann. Die Räume sind angenehm temperiert und ruhig, die Mitarbeiter freundlich und hilfsbereit.
Das Museum ist komplett barrierefrei mit Aufzügen erschlossen. Ein Audioguide steht über eine App zur Verfügung, die Garderobe ist kostenfrei. Vor Ort gibt es ein Café und einen Museumsshop mit großer Auswahl an Postkarten und Souvenirs, allerdings im gehobenen Preissegment. Der ermäßigte Eintritt beträgt 50 Prozent des regulären Preises, an der Kasse werden auch günstigere Familientickets angeboten.
