Im Altonaer Museum findest du Gemälde, Skulpturen und Ausstellungen zur regionalen Schifffahrtsgeschichte. Die Sammlung konzentriert sich auf die Geschichte Altonas und zeigt, wie Menschen früher in der Region gelebt haben. Neben der Dauerausstellung zur maritimen Vergangenheit gibt es wechselnde Ausstellungen, die von Fotografie bis zu gesellschaftspolitischen Themen reichen. In der Vergangenheit war etwa die World Press Photo Ausstellung zu sehen.
Das Museum ist besonders kinderfreundlich gestaltet. Im Obergeschoss gibt es eine große Spielecke, und in allen Ausstellungsbereichen finden sich kleine Stationen zum Mitmachen. Die sogenannte Wunderkammer ist speziell für jüngere Besucher ausgelegt. Für Familien stehen im gesamten Haus Sitzmöglichkeiten bereit, von Bänken über Sitzsäcke bis zu Sofas. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Ein Wickeltisch befindet sich in einer genderneutralen Toilette.
Wenn du dir die Ausstellungen in Ruhe anschauen möchtest, solltest du etwa zweieinhalb bis drei Stunden einplanen. Das Altonaer Museum liegt neben einem Park und verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang, rollstuhlgerechte Parkplätze und ein rollstuhlgerechtes WC. Im Museumscafé kannst du Kuchen und kleine Speisen zu moderaten Preisen bekommen, auch die Spielecke dort ist gut ausgestattet und funktioniert für Kinder bis etwa zehn Jahre.
Die Sammlung ist im Vergleich zu anderen Hamburger Museen eher klein und fokussiert sich klar auf Altona. Für Hamburger, die ihre Stadt besser kennenlernen möchten, lohnt sich der Besuch. Wer große, überregionale Highlights sucht, findet hier weniger spektakuläre Exponate. An manchen Stellen fehlen Erklärungen, dafür bleibt Raum zum eigenen Entdecken. Große Schließfächer stehen zur Verfügung, und im Museumsshop gibt es auch für kleinere Budgets gut gemachtes Spielzeug und Souvenirs.
