Bei den Wasserlichtkonzerten tanzen in den Sommermonaten jeden Abend Fontänen zu klassischer Orgelmusik, begleitet von Lichteffekten. Die Vorführungen am Springbrunnen dauern rund 30 Minuten und finden ab 22 Uhr statt. Auf dem Programm stehen Komponisten wie Camille Saint-Saëns und Debussy, deren Werke die Choreografie der Wasserspiele bestimmen. Der Eintritt ist frei.
Um einen guten Platz zu bekommen, solltest du mindestens 30 Minuten vor Beginn da sein, an vollen Tagen auch früher. Viele Besucher kommen ein bis zwei Stunden vorher und nutzen die Zeit zum Picknicken auf mitgebrachten Decken. An Samstagen und heißen Tagen wird es besonders voll, dann sind Familien und Gruppen mit Proviant unterwegs. Die beste Sicht auf die Wasserlichtkonzerte hast du von der Seite des Musikpavillons aus. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees ist die Optik weniger gut, weil die Choreografie auf eine Hauptansicht ausgerichtet ist.
Die Abstimmung zwischen Musik, Licht und Wasser ist funktional umgesetzt, erreicht aber nicht das Niveau vergleichbarer Angebote wie in Budapest, wo zu jeder vollen Stunde wechselnde Programme laufen. Die Wasserlichtkonzerte in Hamburg bieten ein gleichbleibendes Format, das vor allem Kinder anspricht und sich gut für einen entspannten Sommerabend eignet. Ein Spielplatz ist vorhanden, und der Ort ist auch mit Kinderwagen und Rollstuhl zugänglich. Es gibt rollstuhlgerechte Parkplätze.
Pack für deinen Besuch eine Decke und eventuell ein Kaltgetränk ein. Hunde sind erlaubt, sodass du auch mit Vierbeiner kommen kannst. Während der Vorführung laufen allerdings immer wieder Menschen durch die Zuschauerreihen, was die Sicht zeitweise einschränken kann.
