Im Treppenviertel Blankenese führen zahlreiche Stufen und schmale Gassen den Elbhang hinauf, vorbei an Villen und kleineren Häusern mit gepflegten Gärten. Die Hanglage ermöglicht an vielen Stellen den Blick auf die Elbe und vorbeifahrende Schiffe. Ursprünglich lebten hier Fischer, Seeleute und Kapitäne, später ersetzen Kaufleute und Unternehmer die einfachen Häuser durch größere Villen. Heute ist das Treppenviertel Blankenese eine der exklusiveren Wohnlagen Hamburgs.
Ein Ausgangspunkt für Spaziergänge ist die Haltestelle Beckers Treppe, die mit dem Bus 488 vom Bahnhof Blankenese aus zu erreichen ist. Von dort geht es über die Treppen bergauf. Der Weg führt durch verwinkelte Pfade, hohe Bäume spenden an vielen Stellen Schatten. Wer den Aufstieg nicht unterschätzen möchte, sollte eine normale Kondition mitbringen. Die Wege verlaufen auf und ab, kleine Pausen sind unterwegs durchaus hilfreich.
Oben angekommen bietet sich ein Panorama über die Elbe, den Hafen und bis zur Airbus-Anlage. Besonders zum Abend hin, wenn die Sonne tiefer steht, spiegelt sich das Licht auf dem Wasser. Das Treppenviertel Blankenese ist zu jeder Jahreszeit begehbar, allerdings kann es im Sommer bei gutem Wetter voll werden. Der Anleger am Elbufer ist auch per Schiff erreichbar und bietet Sitzmöglichkeiten mit Blick auf das Wasser.
Wer länger unterwegs sein möchte, findet in der Nähe weitere Wandermöglichkeiten, etwa durch die Wedeler Au, entlang des Hohen Elbufers, durch den Hirschpark oder die Wittenberger Heide. Auch ein Spaziergang zum Süllberg ist möglich. Vor Ort gibt es Gastronomie. Das Viertel liegt außerdem direkt am Elberadweg und eignet sich als Zwischenstopp.
