Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt
In der Russischen Orthodoxen Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt siehst du eine steinerne Ikonostase und fünf Zwiebeltürmchen in Hamburg.
Über diesen Ort
In der Russischen Orthodoxen Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt stehen orthodoxe Ikonen, eine steinerne Ikonostase und Sitzgelegenheiten an den Wänden der Kirchenschiffe. Das Gebäude wurde ursprünglich 1907 als evangelisch-lutherische Gnadenkirche eingeweiht und 2004 an die russisch-orthodoxe Gemeinde übergeben. Der Grundriss bildet ein griechisches Kreuz, die Architektur orientiert sich an georgischen Sakralbauten.
Die Gemeinde des Hl. Johannes von Kronstadt wurde 2001 gegründet und zählt etwa 2000 Mitglieder. Seit der Übernahme trägt die Kirche fünf Zwiebeltürmchen mit orthodoxen Kreuzen, die 2007 aufgebracht wurden. Im Inneren wurden die Bänke aus der Mitte entfernt und an den Wänden platziert, die Kanzel steht links neben der Ikonostase. Die steinerne Ikonostase wurde von Moskauer Ikonenmalern gefertigt und zeigt unter anderem drei deutsche Heilige: Prokopius von Ustjug, einen Lübecker Hansekaufmann, Elisabeth, eine deutsche Prinzessin, und Ansgar, den ersten Bischof von Hamburg.
Im kleinen Kirchenshop kannst du Ikonen, Kreuze, Ketten, Armbänder, Bücher und Wandteppiche kaufen. An Feiertagen wie Ostern wird es sehr voll, die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt. Die Kirche liegt auf einer Verkehrsinsel im nördlichen St. Pauli und ist von Bäumen umgeben, die das Gebäude teilweise verdecken. Der Zugang ist barrierefrei, es gibt einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz. Parkplätze an der Straße sind teils gebührenpflichtig, teils kostenlos.
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