Die Sammlung reicht von japanischen Töpferwaren über Jugendstil-Objekte bis zu Bauhaus-Möbeln und moderner Medienkunst. In den großzügigen, lichtdurchfluteten Räumen begegnen dir Alltagsgegenstände, Designklassiker, Plakate, Mode und Fotografien, die gemeinsam einen Streifzug durch Jahrhunderte der Kultur- und Gestaltungsgeschichte bilden. Die Dauerausstellung deckt Themen wie Designgeschichte und japanische Kunst ab, während wechselnde Sonderausstellungen oft aktuelle Fragen aufgreifen und gut kuratiert sind.
Besonders wird die Spiegel-Kantine hervorgehoben, ein gerettetes Stück Designgeschichte, das hier dauerhaft ausgestellt ist. Auch die interaktiven Stationen und thematische Ausstellungen – etwa zur Fotografie von Hans Hansen oder zu nachhaltiger Mode – sorgen für Abwechslung. Familien profitieren davon, dass das Museum kinderfreundlich ist und dass Handwerk und Gestaltung auch für jüngere Besucher greifbar werden. Ein Besuch dauert leicht zwei bis drei Stunden, ohne sich anstrengend anzufühlen. Es gibt viel zu entdecken, was durchaus bedeutet, dass ein einmaliger Besuch nicht ausreicht.
Das Gebäude liegt direkt am Hauptbahnhof und ist damit gut erreichbar, bringt aber auch die Geräuschkulisse und das städtische Umfeld mit sich. Der Eingang ist barrierefrei, ebenso das WC. Vor Ort findest du ein Café mit Buffet im Erdgeschoss und einen Museumsshop, der Bücher und Designartikel führt. Ein kostenloser Zugang zum sogenannten Freiraum, der sich mit einem Aufkleber an der Kasse öffnet, bietet eine ruhige Ecke mit Büchern und Terrasse – auch ohne Ticketkauf.
Studierende und Schüler über 18 Jahren erhalten eine Ermäßigung, aber keinen freien Eintritt. Die Ausstellung zeigt nur einen Ausschnitt der umfangreichen Sammlung, große Teile lagern in den Depots.

