Die Lombardsbrücke verbindet als 69 Meter lange Steinbrücke die Binnenalster mit der Außenalster und führt sowohl Straßenverkehr als auch Eisenbahngleise über das Wasser. Benannt wurde sie nach dem Pfandleihhaus Lombard, das 1651 auf den ehemaligen Wallanlagen der Bastion Didericus stand. Die ursprüngliche Holzkonstruktion ersetzte Johann Hermann Maack 1865 beim Bau der Verbindungsbahn durch eine Steinbrücke, die bis heute das Stadtbild prägt.
Von der Lombardsbrücke aus kannst du sowohl Richtung Binnenalster mit Blick auf den Jungfernstieg und das Stadtzentrum schauen als auch zur Außenalster. Die große Fontäne in der Binnenalster ist von hier gut zu sehen und dominiert das Panorama. Besonders abends, wenn die Beleuchtung einsetzt, entfaltet sich die Aussicht auf die umliegenden Gebäude und das Wasser. Die Brücke liegt zentral und ist ein natürlicher Durchgangspunkt, wenn du die Alster zu Fuß umrundest.
Die Lombardsbrücke ist Teil der stark befahrenen Verkehrsachse durch Hamburg und verbindet verschiedene Stadtteile miteinander. Entsprechend belebt ist es hier zu jeder Tageszeit. Wer einen Spaziergang plant, findet auf der Brücke selbst auch Platz für Fußgänger, muss aber mit dem Lärm von Autos und Zügen rechnen. Ein rollstuhlgerechter Zugang ist vorhanden.
Neben der Brücke selbst ist auch ein stillgelegtes Siel zu sehen, das von der historischen Funktion der Anlage zeugt. Die Steinstruktur wurde in der Vergangenheit renoviert, allerdings berichten Besucher auch von Graffiti an den Mauern. Insgesamt bleibt die Lombardsbrücke ein stark frequentierter Ort mit einer langen Geschichte und einem praktischen Nutzen im heutigen Stadtverkehr.
