Der Loki-Schmidt-Garten zeigt Pflanzen aus verschiedenen Kontinenten und Klimazonen auf einem weitläufigen Gelände. Neben heimischen Arten wachsen hier exotische Gewächse in thematisch angelegten Bereichen. Der Japangarten gehört zu den besonders gestalteten Zonen, daneben gibt es mehrere Teiche und verschiedene Gewächshäuser, in denen tropische und subtropische Pflanzen zu sehen sind. Die Anlage ist insektenfreundlich bepflanzt, überall summen Bienen und Schmetterlinge. Alle Pflanzen sind mit Informationstafeln versehen, die botanische Details liefern.
Ein Rundgang durch den Garten dauert etwa zwei bis drei Stunden, je nachdem wie intensiv du die einzelnen Bereiche besichtigst. Es gibt zahlreiche Sitzgelegenheiten sowohl in der Sonne als auch im Schatten, sodass du zwischendurch pausieren kannst. Ein Selbstbedienungscafé bietet Kuchen, Eis und kleine Snacks an, die Plätze sind ausschließlich draußen. Toiletten findest du sowohl am Eingang als auch auf dem Gelände.
Der Garten ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen, auch Parkplätze stehen in der Nähe zur Verfügung. Der Eingang, die Wege und die Toiletten sind barrierefrei gestaltet. Familien mit Kindern finden hier viel Platz zum Entdecken und Spazieren. Die Atmosphäre ist ruhig, allerdings fliegen aufgrund der Nähe zum Flughafen regelmäßig Flugzeuge über das Gelände.
Die Pflege des Gartens ist sorgfältig und umfassend. Die Wege sind sauber, die Pflanzen gesund und kräftig. Jede Jahreszeit bringt andere Blüten und Farben hervor, besonders im späten Frühling zeigt sich das Gelände mit großer Blütenpracht. Der Garten dient der Universität Hamburg zu Forschungs- und Lehrzwecken und ist gleichzeitig frei zugänglich. Der Eintritt ist kostenfrei.

