Auf dem Gelände eines Landguts aus dem 17. Jahrhundert erstreckt sich der Hirschpark in Nienstedten mit seinem Damwildgehege, französischen Gärten und mehreren Aussichtsplattformen zur Elbe. Das Gehege ist klein genug, dass du die Hirsche gut beobachten kannst. Mitte November etwa ruhen sich die Tiere gerne in den sonnigen Bereichen aus. Die Anlage ist ruhiger und weniger überlaufen als der benachbarte Jenischpark.
Der alte Baumbestand prägt den Park. An heißen Tagen spenden die Bäume viel Schatten, manche sind besonders alt und breit gewachsen. Mehrere Spazierwege führen durch das weitläufige Areal, vorbei an einer kleinen Allee und am Waldrand entlang. Von verschiedenen Aussichtspunkten aus kannst du zur Elbe hinunterblicken. Das Herrschaftsgebäude der Lola-Rogge-Schule, einst von Adolph Godeffroy errichtet, und das Reetdachhaus Witthüs stehen noch auf dem Gelände.
Zum Park gehören außerdem ein Ententeich und Rasenflächen, auf denen du dich ausruhen kannst. Ein kleiner Spielplatz ist vorhanden. Die Wege eignen sich für Spaziergänge mit Hunden und sind über einen rollstuhlgerechten Eingang zugänglich. Eine Hütte bietet Platz für etwa 25 Personen. Ein Café serviert Kuchen.
Der Park liegt etwas abseits, von der S-Bahn sind es noch rund 18 Minuten zu Fuß. Bei schönem Wetter, besonders im Frühling und Sommer, kann der Hirschpark gut besucht sein. Die Größe der Anlage ermöglicht jedoch längere Spaziergänge, bei denen du dich auch an vollen Tagen zurückziehen kannst.



