Auf dem Hamburger Dom drehen sich Karussells, Achterbahnen rattern über die Schienen, und aus den Ständen duftet es nach gebrannten Mandeln, Bratwurst und Schmalzkuchen. Der Jahrmarkt findet dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld statt – als Frühjahrsdom, Sommerdom und Winterdom. Jede Saison dauert mehrere Wochen und zieht Hunderttausende Besucher an.
Das Angebot an Fahrgeschäften ist umfangreich und reicht von schnellen Attraktionen wie der Achterbahn „Evolution" über klassische Karussells für Familien bis hin zu Virtual-Reality-Fahrten. Auch ein Riesenrad, die Wilde Maus und verschiedene Gruselhäuser gehören zum festen Programm. Viele Attraktionen wechseln von Jahr zu Jahr, andere bleiben als bewährte Klassiker bestehen. Die Warteschlangen können an stark besuchten Tagen lang werden, besonders abends und am Wochenende.
Beim Essen ist die Auswahl groß. Neben Bratwurst, Döner und eingelegten Gurken gibt es internationale Spezialitäten, Crêpes und süße Stände mit schokolierten Früchten oder Käsekuchen in verschiedenen Varianten. Die Preise liegen im üblichen Rahmen für Jahrmärkte. Mittwochs ist Familientag, an dem viele Fahrgeschäfte und Stände vergünstigte Preise anbieten – das lohnt sich besonders für Familien mit mehreren Kindern.
Der Hamburger Dom ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die U-Bahn-Stationen St. Pauli und Feldstraße liegen direkt am Heiligengeistfeld. Parkplätze gibt es in der Umgebung, allerdings kostenpflichtig. Der Festplatz ist mit einem rollstuhlgerechten Eingang, Parkplätzen und WCs ausgestattet. Auch die Toiletten auf dem Gelände kosten 50 Cent und werden als sauber beschrieben. Abends, wenn die Beleuchtung angeht, wirkt der Dom besonders bunt und lebendig. Sicherheitskräfte sind auf dem Gelände präsent, und die Wege bleiben auch bei größerem Andrang übersichtlich.
