Die HafenCity verbindet moderne Stadtentwicklung mit der maritimen Geschichte Hamburgs. Auf ehemaligen Hafenflächen entstand seit Anfang der 2000er Jahre ein neuer Stadtteil, der Wohnquartiere, Büros, Kultureinrichtungen und Gastronomie direkt an den Kaimauern der Elbe vereint. Die Architektur zeigt sich zeitgenössisch und abwechslungsreich, geprägt von Glas, Backstein und klaren Linien.
Das Konzerthaus Elbphilharmonie wurde 2017 zum zentralen Wahrzeichen des Viertels. Der Bau kombiniert einen historischen Kakaospeicher mit einem wellenförmigen Glasaufbau und zieht täglich Besucher an, die von der öffentlich zugänglichen Plaza den Blick über den Hafen und die Stadt genießen. Der Zugang zur Plaza ist kostenlos, für Konzerte werden Tickets benötigt. Das Gebäude ist über eine lange Rolltreppe erreichbar.
Westlich der Elbphilharmonie erstreckt sich die Speicherstadt, das historische Lagerviertel aus dem späten 19. Jahrhundert. Die roten Backsteingebäude stehen auf Pfählen im Wasser und beherbergen heute Museen, Ausstellungen und Büros. Hier finden sich das Miniatur Wunderland, das Speicherstadtmuseum und verschiedene kleinere Attraktionen. Die Wasserläufe und Brücken prägen das Bild, Spaziergänge entlang der Fleete sind bei Touristen beliebt.
Die Promenaden der HafenCity führen am Wasser entlang und bieten Cafés, Restaurants und Sitzgelegenheiten mit Hafenblick. Am Wochenende und bei schönem Wetter kann es voll werden. Der Stadtteil ist weitgehend autofrei gestaltet, gut erreichbar mit U-Bahn oder zu Fuß vom Zentrum. Parkplätze sind begrenzt und kostenpflichtig.
Für einen Rundgang solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen, je nachdem, ob du nur durch die Straßen gehst oder auch Museen besuchst. Die Wege sind eben und barrierefrei, für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer gut geeignet. Bei Wind vom Wasser her kann es kühl werden, besonders auf der Plaza der Elbphilharmonie.
