Jeden Sonntagmorgen füllt sich das Backsteingebäude am Elbufer mit Livemusik, während draußen der traditionelle Fischmarkt läuft. Die Fischauktionshalle wurde zwischen 1894 und 1896 im Stil einer römischen Markthalle als Lager- und Versandhalle für Fischfangprodukte errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Inzwischen dient sie als Veranstaltungsort, während ihr ursprünglicher Zweck längst Geschichte ist.
Der Sonntagmorgen-Fischmarkt vor der Halle ist eine Institution seit 1703. Von April bis Oktober öffnet er um 5 Uhr, von November bis März um 6 Uhr, und endet jeweils um 9:30 Uhr. Draußen findest du an den Ständen Fisch, Obst, Gemüse und andere Waren für den täglichen Gebrauch. In der Halle selbst tritt eine Band auf und sorgt für Stimmung. Das Publikum ist eine Mischung aus Einheimischen, Touristen und Nachtschwärmern, die nach dem Feiern noch vorbeikommen. Es wird warm serviert, Fischbrötchen und andere Snacks sind erhältlich.
Die Getränkepreise liegen bei rund 7 Euro für ein Bier. Die Atmosphäre hängt stark von den Besuchern ab, und je später der Morgen, desto ausgelassener wird es. Im Februar ist deutlich weniger los als in den Sommermonaten. Wer um 8 Uhr kommt, muss mit vielen Menschen rechnen. In der Halle wird geraucht, obwohl das nicht überall gern gesehen wird.
Unter der Woche wird die Halle für Messen, Konzerte und andere Events genutzt. Der Veranstaltungsort liegt direkt an der Elbe im Bereich der Alten Süderstraße, nahe dem Fischmarkt. Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung sind gebührenpflichtig. Der Eingang ist rollstuhlgerecht, ebenso gibt es rollstuhlgerechte Parkplätze.
