Ein kostenloser Fahrstuhl bringt dich in den achten Stock, wo eine rundum laufende Aussichtsterrasse einen 360-Grad-Panoramablick über Hamburg bietet. Von hier oben kannst du den Hafen, die Industrie, die Elbphilharmonie, den Michel und die Köhlbrandbrücke sehen. Die Aussichtsplattform ist frei zugänglich und zeigt in kurzen Texten die Geschichte des Bunkers sowie seine heutige Nutzung.
Der Bunker selbst stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und diente als Schutzraum. Heute ist er zu einem Energieprojekt umgebaut worden, was durch Informationen in den Gängen und auf der Aussichtsterrasse nachvollziehbar wird. Wer mehr erfahren möchte, kann an einer Führung teilnehmen, die im Voraus gebucht werden muss. Dabei werden historische Fotos gezeigt, und man wird durch die verschiedenen Etagen des Bunkers geleitet. Einige Führungen enden mit einer gemeinsamen Trommelrunde auf der Djembe, was vor allem bei Kindern gut ankommt.
Im achten Stock gibt es ein Café mit freundlichem Personal, das Kaffee, Kuchen und am Wochenende Frühstück anbietet. Das Frühstück muss vorab reserviert werden und ist laut Besuchern von guter Qualität. Pflanzliche Milchalternativen wie Soja- oder Hafermilch sind ohne Aufpreis erhältlich. Der Kuchen wird gelobt, besonders die Zitronen-Törtchen fallen in den Rezensionen positiv auf.
Das Gelände ist rollstuhlgerecht ausgestattet, auch die Parkplätze sind barrierefrei. Allerdings gibt es nur wenige Stellplätze direkt am Bunker, sodass man an manchen Tagen im umliegenden Wohngebiet parken muss. Der Bunker liegt ruhig, etwas abseits der Hauptverkehrsachsen. Neben der Aussicht und dem Café gibt es viele Fotomotive rund um das Gebäude und auf der Terrasse. Die Kombination aus historischem Hintergrund, moderner Nutzung und der weiten Sicht über die Stadt macht den Besuch sowohl für Familien als auch für geschichtsinteressierte Besucher praktisch.



